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Die Macht der Gedanken

Komm mit auf eine Reise…
Stel­le Dir vor, dass Du Mit­ten in einer Wüs­te stehst; Du bist allei­ne und Du spürst den Sand unter Dei­nen Füßen, er fühlt sich warm und ange­nehm an. Du brei­test Dei­ne Arme aus und spürst die gro­ße Frei­heit, die Dich umgibt, der Wind strei­chelt zart durch Dein Haar und Du schließt Dei­ne Augen, um die­sen ein­zig­ar­ti­gen Augen­blick mit Dir zu genie­ßen. Du setzt Dich nun hin, umfasst Dei­ne Knie und nimmst die Wei­te um Dich her­um wahr; nichts, aber auch gar nichts stört die­sen Augen­blick, der nur Dir gehört. 

Du bist behü­tet und beschützt, es ist alles gut und es droht kei­ne Gefahr. Du darfst sein, ein­fach sein, tie­fe Ruhe durch­strömt Dich.
Die­ser Augen­blick wird beglei­tet von einem Zau­ber­licht, das mit einem Mal in einem tie­fen Grün vom Him­mel strahlt; es bewegt sich auf dich zu und aus dem stern­för­mi­gen grü­nen Punkt wird ein Strahl, der Him­mel und Erde ver­bin­det und sich wei­ter und wei­ter auf Dich zu bewegt. Kurz bevor er Dich erreicht, hält er inne und war­tet ab; ertei­le ihm die Erlaub­nis Dich zu begleiten. 


Mit Dei­ner Erlaub­nis strömt der grü­ne Licht­strahl in Dich her­ein, Du atmest ihn ein, er durch­strömt und füllt Dich und mit Ver­wun­de­rung stellst Du fest, dass das Grün sich in Dir wan­delt, denn Dein aus­strö­men­der Atem ist rosa. Du lässt Dich nun ganz bewusst auf die­sen Wan­del ein, indem Du grü­nes, vom Him­mel her­ab­strö­men­des Licht ein­at­mest und rosa­far­be­nes Licht wie­der aus­at­mest, das sei­nen Weg von Dir zum Him­mel fließt. Du bist nun eine Art Schalt­stel­le von Grün zu Rosa, Grün fließt ein und Rosa fließt aus, vom Him­mel und wie­der zum Him­mel flie­ßend. Du wirst ruhig und ruhi­ger. Und mit die­ser bewuss­ten Ent­schei­dung für das Licht, wan­delt sich Dei­ne Umge­bung. Die Frei­heit der Wüs­te trans­for­miert sich eben­so und Du erkennst, dass Du hier alles nach Dei­nen Vor­stel­lun­gen und Wün­schen for­men kannst. Du lässt Dich auf die­se Kraft ein und siehst die Wand­lung Dei­ner Umge­bung, die Wüs­te wird nun zu einem Ort, der Dei­nen Wün­schen ent­spricht, es ist ein Phan­ta­sie­ort, Dein Ort, der Ort an dem Du Dich wohl und gebor­gen fühlst. 

Du öff­nest Dich mehr und mehr für die­se magi­schen Momen­te, die gekrönt wer­den durch das Erschei­nen eines licht­vol­len Wesens, das eine Ker­ze in der Hand hält. Die­ses Wesen hat eine Bot­schaft für Dich 

„Sehe und spü­re, wel­che Kraft Dei­ne Gedan­ken haben, wenn Du Dich in der Ruhe befin­dest; erken­ne Dei­ne Macht und über­neh­me wie­der Dei­ne eige­ne inne­re Füh­rung, erin­ne­re Dich an das, was Du wirk­lich bist.“

Die­se Wor­te rüh­ren und bewe­gen Dich sehr und das Wesen spricht weiter:


„Die­se Ker­ze soll Dich an Dei­ne eige­ne inne­woh­nen­de Weis­heit erin­nern, sie soll wie­der die Hoff­nung in Dir erwe­cken, damit Du das Licht wie­der mit in Dei­ne Welt nimmst, sie soll Dich erin­nern, wel­che Macht und Kraft in Dir steckt, wenn Du Dich von der Lie­be lei­ten lässt. Ver­su­che das alles anzu­neh­men, und gön­ne Dei­nem Ver­stand eine Pau­se, damit die­se Wor­te in Dein Herz flie­ßen können.“

Mit Erstau­nen spürst die Wahr­heit die­ser Wor­te, spürst aber auch den Wider­stand in Dir, Dein Ver­stand, der sich auf­bäumt, der sich wehrt. Nun atmest Du wie­der ganz bewusst grü­nes Licht ein und rosa­far­be­nes Licht aus, ein und aus, ein und aus.

Und mit einem Mal kommt ein klei­ner Vogel zu Euch, der vor Dei­nen Augen hin und her fliegt, hin und her, hin und her bis er sich auf Dei­ne Schul­tern setzt. Und das Wesen spricht wie­der zu Dir: 


„Der klei­ne Vogel bringt Dir Mut, glau­be an Dich, dann wer­den Dir die Ent­schei­dun­gen im Leben leich­ter fal­len, die Du zu tref­fen hast. Und wenn Du magst, so kannst Du mir nun eine Fra­ge stel­len, wenn Dein Herz bereit ist, so wirst Du eine Ant­wort erhalten.“

Du lauschst der Ant­wort, dankst dem licht­vol­len Wesen von Her­zen und atmest nun wie­der ganz bewusst grü­nes Licht ein und rosa­far­be­nes Licht aus. In Dir macht sich mit jeder Atmung eine tie­fe Erkennt­nis in Dir breit:


„Ja, ich habe alles in der Hand, mei­ne Gedan­ken wei­sen mir den Weg mei­nes Lebens, den Mut die­sen Weg zu gehen und Ent­schei­dun­gen an Weg­ga­be­lun­gen zu tref­fen, tref­fe ich in Anbin­dung an die alte Weis­heit, die in mir wohnt; das Licht weist mir den Weg. Und wenn ich Mut brau­che, um die­sen Weg wei­ter zu gehen, so erin­ne­re ich mich an mei­ne Kraft, die ich in der Ruhe fin­de, mein Atem lei­tet mich in die­se Ruhe.“

Und Du wie­der­holst nun in Gedan­ken die­sen Satz, der Dich umgibt und trägt


„Ja, ich über­neh­me mit Freu­de mei­ne eige­ne Füh­rung und las­se mich von mei­ner inne­woh­nen­den Kraft lei­ten. Ich sehe und lie­be mich so, wie ich bin.“

Die Sze­ne ändert sich wie­der, es ist so als ob ein Sturm über Dich zieht, über jenen Ort, den Du Dir selbst erschaf­fen hast. Der Sturm wird zu einer Wind­ro­se, die Dich umgibt und umschlingt, sie nimmt Dich auf und trägt Dich. In jenem Wir­bel­wind spricht der Wind zu Dir: 


„Glau­be an Dich, nimm Dei­ne dunk­len Sei­ten an, sie wer­den Dich zum Glau­ben an Dich tra­gen, wenn Du ein­mal nicht wei­ter weist, so atme ganz bewusst grü­nes Licht ein und rosa­far­be­nes Licht aus!“

Der Wind trägt Dich wei­ter, Du bist gebor­gen und behü­tet und mit sei­nen Dre­hun­gen zie­hen Bil­der Dei­nes Lebens an Dir vor­bei, Du siehst Dich als Kind, siehst Dei­ne Sor­gen und Ängs­te, siehst wie sehr Du Dir Lie­be und Gebor­gen­heit gewünscht hast, siehst Dich als Jugend­li­cher, wie Du wei­ter auf der Suche nach der Lie­be warst und siehst nun Bil­der Dei­nes Erwach­se­nen­le­bens an Dir vor­bei­zie­hen, immer noch auf der Suche nach der Lie­be. Und der Wind spricht wie­der zu Dir: 


„Erken­ne, dass Du die wah­re Lie­be in Dir selbst fin­dest, die Annah­me der Lie­be in Dir selbst, ist der Schlüs­sel, um die schmerz­vol­len Erfah­run­gen in Dei­nem Leben zur Hei­lung zu brin­gen; atme und Du wirst sein.“

Mit die­sen Wor­ten setzt Dich der Wind behut­sam in Dei­ner Hei­mat wie­der ab, nun ist es Zeit wie­der zurück­zu­keh­ren, zu Dei­nem All­tag und Dei­nem Jetzt. Neh­me die­ses wert­vol­le Wis­sen, die­se alte Weis­heit Dir von nun an den Weg wei­sen in Glück und Freu­de; erlau­be Dir wie­der zu spie­len wie ein Kind und ent­de­cke dar­in die Freu­de, die Dir den Weg zu der Lie­be weist, den Weg zur Selbstliebe.

„Ich übernehme mit Freude meine eigene Führung und lasse mich von meiner innewohnenden Kraft leiten. Ich sehe und liebe mich so, wie ich bin.“