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Die Kraft des violetten Baumes –
eine Reise zu Deinen Ahnen


Ich lade Dich ein mir zu fol­gen in eine wun­der­ba­re Welt, in eine Welt in der Magie und Zau­ber ganz natür­lich sind. Atme ein und aus, prü­fe Dei­ne Bereit­schaft mir zu fol­gen und Dein das inne­re Tor in Dir zu öff­nen, durch das Du schrei­ten kannst, Du musst mir nur fol­gen und ich wer­de Dich dort­hin tragen.

Und wenn Du nun wis­sen willst, wer ich bin, so ver­ra­te ich Dir: Ich bin Dein Atem, der, der dich lie­be­voll durchs Leben trägt und der Dich bedin­gungs­los ver­sorgt, ich ver­sor­ge Dich mit Ener­gie und Kraft und ich ver­lei­he Dir die Mög­lich­keit alles zu tun, was Du möch­test. Bist Du bereit mir zu fol­gen und der Spur Dei­nes Atems nach­zu­füh­len? Atme tief ein und aus, schlie­ße Dei­ne Augen und öff­ne zugleich Dein inne­res Auge, um mir in jene zau­ber­haf­te und magi­sche Welt zu fol­gen, die ein Teil von Dir ist.

Denn ich ver­ra­te Dir noch etwas: Du bist ein gött­li­ches Wesen, die Begren­zun­gen, die Du spürst, sind die Begren­zung dei­nes Ver­stan­des, der Dir zu jener magi­schen und zau­ber­haf­ten Welt den Weg ver­sperrt. Ver­traue Dei­nem Atem, wer­de, ruhig und immer ruhi­ger und Du wirst mir fol­gen kön­nen. Und mit Dei­nem letz­ten Atem­zug öff­net sich jenes inne­re Tor von dem ich Dir eben schon berich­tet habe. Es ist ein gol­de­nes Tor, das sich öff­net, lang­sam, ganz lang­sam und mit jedem Spalt­breit, den sich das Tor wei­ter öff­net, kannst Du einen Blick in das magi­sche Land wer­fen, zugleich ertönt engels­glei­che Musik, beglei­tet von fröh­li­chem Vogel­ge­zwit­scher. Du schrei­test auf das Tor zu, betritts das Land der Magie und des Zau­bers und Du wirst emp­fan­gen von einem kräf­ti­gen lila Licht­strahl, er durch­strömt Dich und füllt Dich auf. Du fühlst Dich magisch berührt und auch irgend­wie erin­nert, erin­nert an ein Land, das Dir sehr bekannt ist.

Du blickst nun ganz bewusst um Dich und erblickst einen atem­be­rau­ben­den Baum, der lila Blät­ter trägt, der Baum ist voll von die­sen ein­zig­ar­ti­gen Blät­tern, die alles um ihn her­um in jenes lila Licht tau­chen, das Dich mit Durch­schrei­ten des Tores emp­fan­gen hat. Die vio­let­ten Blät­ter säu­men und bede­cken den kom­plet­ten Boden um den Baum her­um. Nach die­ser kur­zen Ori­en­tie­rung kon­zer­tierst Du Dich wie­der auf Dei­nen Atem, der Dich führt und beglei­tet und in Dir wird das Bewusst­sein wach, dass Du Dich auf die­ses vio­let­te Blü­ten­meer legen möch­test, das den kraft­vol­len Baum umgibt. Du legst Dich lang­sam hin und Dein Blick rich­tet sich in den Him­mel, durch die Baum­kro­ne hin­durch erblickst Du einen Him­mel, der gesäumt und gefüllt ist mit gol­de­nen Licht­stei­fen, die sich hin und her bewe­gen. Dei­ne Augen fol­gen den gol­de­nen Licht­strei­fen, hin und her, hin und her. In Dir macht sich eine tie­fe Ruhe breit, die Dir einen Blick auf all‘ das ermög­licht, was Du schon in Dei­nem Leben erreicht hast, Du blickst auf die schmerz­vol­len Erfah­run­gen, wie auf die schö­nen. Die­se Betrach­tung geschieht aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve, Du hast Dich gelöst von der Enge, mit der Du bis­her alle Erfah­run­gen betrach­tet hast. Und Du erkennst, welch‘ wert­vol­ler Erfah­rungs­schatz in die­sen Erin­ne­run­gen liegen. 

Das vio­let­te Licht strahlt nun ganz beson­ders inten­siv und Du nimmst mit jedem Atem­zug die wohl­tu­en­de Wir­kung des Lich­tes in Dir auf, es durch­strömt und durch­flu­tet Dich nun ganz bewusst. Die­se Flu­tung erweckt in Dir Kraft, Zuver­sicht, Weis­heit und Gewiss­heit über die Zusam­men­hän­ge aller Erfah­run­gen, die Du bis­her gemacht hast. Das Licht trägt dazu bei, dass Du die leid­vol­len Erfah­run­gen in einem neu­en Licht sehen kannst, erkennst, dass die dunk­len Stun­den Dei­nes Lebens Dein größ­ter Lehr­meis­ter waren. Und Du nimmst die­se Erfah­run­gen an, indem Du Dir bewusst machst, wel­cher Schatz in die­sen dunk­len Erfah­run­gen liegen. 

Sie zeich­nen Dich aus und haben Dich zu dem gemacht, was Du heu­te bist, Du bist ein­zig­ar­tig, Du bist beson­ders, Du bist Du und Ich bin Du, so wie alles mit allem ver­bun­den ist. Du spürst die Wahr­heit die­ser Erkennt­nis, die Dich soeben erfasst hat. Und auch wenn Du nicht alles ver­stehst, so spürst Du doch, dass die­se wun­der­schö­ne Sicht­wei­se, Dir Ruhe und Kraft schenkt. Es wird Dir nun eine Weis­heit zuteil, die Dein Leben ver­än­dern wird, da Du alle Erfah­run­gen, die Du machst nun in Dank­bar­keit anneh­men kannst. 

Spü­re wie­der Dei­ne inne­re Füh­rung, atme tief ein und aus und gebe der Fra­ge eine Stim­me, die in Dir schlum­mert: „Wie soll ich das alles ertra­gen?“ Und auch jetzt erhältst Du wie von Zau­ber­hand eine Ant­wort: „Höre auf Dei­ne inne­re Füh­rung, kon­zen­trie­re Dich auf Dei­nen Atem, schen­ke Dir Zeit, Zeit die Du brauchst, um Dich mit Dir selbst zu ver­bin­den, die ist nur in der Stil­le mög­lich, in die Dich Dein Atem füh­ren kann. Keh­re immer wie­der an die­sen magi­schen Ort zurück, er ist ein Ort der Ruhe und Kraft, es ist ein Ort, der Dich auf­füllt und nährt, der Weis­heit in Dir eine Stim­me zu geben. Es ist alles eine Fra­ge der Sicht­wei­se und die Betrach­tung bestimm­ter Ereig­nis­se und Erfah­run­gen kannst Du nur ändern und trans­for­mie­ren, wenn Du Dei­ner inne­ren Füh­rung vertraust.“

Und plötz­lich siehst Du vor Dir eine Gestalt, durch einen zar­ten Nebel­schlei­er wer­den die Umris­se jener Gestalt deut­li­cher. Du spürst die enge Ver­bin­dung, die ihr zuein­an­der habt und Dein Herz hüpft vor Freu­de, weil Du erkennst, dass Dich Dein Ver­stor­be­ner besucht. Du erblickst ihn / sie durch einen zar­ten Schlei­er und spürst ganz deut­lich sei­ne / ihre Gegen­wart, und mit einem Mal erkennst Du, dass dahin­ter noch vie­le, vie­le Gestal­ten lie­be­voll ste­hen und auf Dich bli­cken. Du kannst die Umris­se durch den von Nebel gesäum­ten Schlei­er wahr­neh­men. Und auch hier erhältst Du eine Botschaft:

„In Wahr­heit sind wir nicht getrennt, wir sind vor Dir gegan­gen, in jene Welt, die unse­re eigent­li­che Hei­mat ist. Du lebst auf der Erde, weil Dei­ne Lebens­auf­ga­be noch nicht abge­schlos­sen ist. Spü­re und füh­le, dass die Tren­nung in Wirk­lich­keit eine Trans­for­ma­ti­on ist, da wir Dich durch und in Lie­be immer beglei­ten, nur in einer ande­ren Daseins­form. Wenn Du bit­test, wer­den wir da sein, das Band der Lie­be wird uns immer ver­bin­den. Und wenn Dei­ne Zeit gekom­men ist, wer­den wir Dich freu­dig emp­fan­gen. Doch jetzt ist noch nicht die Zeit; Dei­ne Sehn­sucht ver­sperrt Dir hier und da den Blick für das Wesent­li­che, dei­nen Auf­trag auf Erden: Du musst leben, leben in vol­len Zügen, neh­me Dei­nen Auf­trag an und besu­che unse­re Hei­mat, wann immer Du möch­test, las­se Dich von Dei­nem Atem füh­ren und das Tor zu die­ser Welt wird sich immer für Dich öff­nen. Wir lie­ben Dich, jetzt und für alle Zei­ten. Die Lie­be ist die stärks­te Kraft des Uni­ver­sums, sie eint und ver­bin­det alles für immer. Keh­re nun zurück und nimm die­se Nach­richt als Bot­schaft des Lich­tes an.“

Ergrif­fen von die­ser Bot­schaft der Lie­be stehst Du nun lang­sam wie­der auf, ganz lang­sam erhebst Du Dich und kehrst zu jenem Tor zurück durch das Du zu Beginn Dei­ner Rei­se geschrit­ten bist. Du fühlst Dich nun kraft­voll und bereit die­se neue Sicht­wei­se in Dir auf­zu­neh­men und zu ver­an­kern. Vor Augen hast Du nun noch ein­mal eine wich­ti­ge Erkennt­nis: Nur die Dun­kel­heit zeigt uns das Licht, nur in der Dun­kel­heit kön­nen wir die Schön­heit des Lich­tes erken­nen und bewusst auf das Licht zuschrei­ten, ohne Dun­kel­heit gäbe es kein Licht, so wie der Mond sei­ne Schön­heit nur in der Nacht ent­fal­ten kann. In die­sem Bewusst­sein kehrst Du lang­sam wie­der zurück, ganz langsam.

Nur in der Dunkelheit können wir die Schönheit des Lichtes erkennen und bewusst auf das Licht zuschreiten.